Das Steuergerät ist das Gehirn des Autos

Steuergeräte! Sie sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Diese elektronischen Helfer sind allgegenwärtig. Sei es im Haushalt, in der Freizeit und, ganz wichtig, in Autos.

Steuergeräte machen das Leben nicht nur leichter, sie sorgen ebenfalls für Sicherheit. Und das in hohem Maße, wenn es um die Ausstattung von Fahrzeugen geht. Ohne den Einsatz dieser „elektronischen Mitdenker“ wäre eine erhöhte Sicherheit im Straßenverkehrt heutzutage so gut wie nicht möglich.

Mit diesem Beitrag schauen wir ein wenig hinter die Kulissen von Steuergeräten in Fahrzeugen. Werfen wir einen Blick die Steuergeräte in modernen Fahrzeugen, was sie bewirken, was passiert, wenn sie ausfallen und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, damit sicherheitstechnisch wieder alles „im Lot“ ist.

Einfach und simple war früher. Heutzutage sind Fahrzeuge kaum noch an Komplexität zu übertreffen. Die Motorsteuerung ist das „zentrale Gehirn“ eines jeden Neufahrzeuges. Von hier wird so gut wie alles „koordiniert“.

Alle verbauten Elemente wie Klimaanlage, Bremssysteme und auch das „Navi“, wird von hier gesteuert. Die Systeme sind alle miteinander vernetzt und gehen sozusagen „Hand in Hand“.

Die Zeit der „Schrauber“ ist vorbei – zumindest bei Neuwagen

Wo sich früher noch Gleichgesinnte am Wochenende versammelt haben und gemeinsam Defekte an ihren Fahrzeugen in Eigenregie reparieren konnten, werden heute Experten und Fachwerkstätten benötigt.

Bei Funktionsstörrungen werden hochtechnisierte Auslesegeräte benötigt, um den „Fehler im System“ zu erkennen. Die Reparatur & Diagnose von Steuergeräten liegt in einzig und allein in den Händen von Fachwerkstätten.

Verschleiß und Eigeninitiative sind oft Ursachen für defekte Steuergeräte

Auch wenn moderne Steuergeräte sehr robust sind und auf eine lange Lebensdauer ausgelegt werden, können Störungen und Defekte auftreten. Verschleißerscheinungen an Leitungen, elektrischen Verbindungen oder verbauten Sensoren können nach einiger Zeit sicherlich auftreten.

Allerdings kann auch ambitionierte Eigeninitiative ein Grund sein. Nicht selten verursachen „Hobby-Schrauber“ einen noch größeren Schaden, wenn sie von ihrer Leidenschaft nicht lassen können.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal ausdrücklich betonen, eine Fachwerkstatt aufzusuchen, um den Schaden in Grenzen zu halten.

Kontrolllampen am Armaturenbrett stets im Blick haben

Hochtechnisierte Steuergeräte nehmen Funktionsstörrungen schon bei der kleinsten Abweichung vom „Normalzustand“ wahr und senden ihre Signale. Noch bevor der Fahrer überhaupt eine Veränderung im Fahrverhalten des Fahrzeugs feststellen kann, gibt das System eine Meldung.

Sichtbar werden diese für den Fahrer durch die Anzeigen der jeweiligen Kontrollleuchten.

Diese Meldungen nützen natürlich nichts, wenn der Fahrzeugführer nicht weiß, was diese Anzeigen bedeuten oder diese falsch interpretiert.

Das heißt im Klartext, dass sich der Fahrer bei der Anschaffung eines Neuwagens unbedingt mit den einzelnen Symbolen und Anzeigen am Armaturenbrett auseinandersetzen muss, damit diese im Falle eines Falles auch richtig gedeutet werden können.

Wenn ein Lämpchen aufleuchtet, ab zum Experten

Sobald also ein Lämpchen nicht die gewohnte Meldung gibt oder eindeutig einen Fehler anzeigt, sollte umgehend eine Werkstatt aufgesucht werden. In den meisten Fällen kann die Fahrt sicherlich noch fortgesetzt werden. Doch bevor Schlimmeres passiert und der Wagen eventuell komplett ausfällt, sollte ein Termin vereinbart werden.

Das Diagnosegerät – Das Stethoskop für das Fahrzeug

Mittels eines Diagnosegerätes kann das Fahrzeug dann in der Werkstatt „auf Herz und Nieren“ geprüft werden und schnell hat der Mechaniker den Fehler gefunden. Wenn es sich nur um eine „Kleinigkeit“ handelt, ist der Schaden schnell behoben. Entsprechende Ersatzteile, wie Sicherungen oder Verkabelungen, gehören in der Regel zum Lagerbestand einer jeder guten Fachwerkstatt.

Wenn ein schwerwiegender Fehler diagnostiziert wird, kann eine Reparatur schon mal 4-5 Tage dauern und es muss überprüft werden, ob eine Reparatur oder sogar ein Austausch des entsprechenden Steuergerätes vorgenommen werden muss.

Austausch oder Reparatur – es kommt drauf an

Bei einem kleinen Fehler und einem älteren Fahrzeugtypen ist es sicherlich wirtschaftlicher eine Reparatur vornehmen zu lassen. Bei neueren Fahrzeugmodellen kann sich allerdings eine Reparatur als kompliziert herausstellen.

Da alle Systeme miteinander verbunden sind, ist eine Instandsetzung einer Einzelkomponenten oftmals gar nicht mehr möglich. Hier muss dann das komplette System ausgetauscht und auch wieder neu programmiert werden.

Kosten für Reparatur oder Austausch

Leider können für entstehende Reparatur- oder Austauschkosten keine generellen Aussagen gemacht werden. Es können Kosten zwischen ein paar Hundert Euro bei Reparaturen entstehen bis hin zu mehreren tausend Euro, wenn ein Austausch von Nöten ist.

Hier ist das Vertrauen des Kunden in die Fachwerkstatt gefragt, denn nur die kann sagen, was unbedingt notwendig ist, damit das Fahrzeug wieder verkehrstüchtig wird.

Fazit – ohne Fachwerkstatt geht heutzutage nichts mehr

Die Komplexität der modernen Fahrzeuge haben Fachwerkstätten unentbehrlich gemacht. Wenn man früher viele kleine Defekte an einem Fahrzeug selbst beheben konnte, muss heute ein Mechatroniker mit einem hochtechnisierten Diagnosegerät ans Werk gehen, um den Fehler im System eines Steuergerätes zu finden.

Wenn also eine Kontrolllampe nicht das anzeigt, was sie anzeigen sollten, dann heißt es: Ab in die nächste Fachwerkstatt!

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